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 uebung loesch icon Vekehrsunfall gegen Moped & Starke Rauchentwicklung im Stollen

 

 

Verkehrsunfall Moped gegen PKW, PKW raucht und eine starke Rauchentwicklung im Stollen, so lauteten die beiden Übungsannahmen für eine Übung der Fürstenbrunner Wehr. Die 18 Mann rückten mit Tank und Pumpe Fürstenbrunn bei strömenden Regen zur Einsatzstelle aus.

 

Übungsszenario 1

 

Während der Anfahrt wurde ein Atemschutztrupp für den möglichen Fahrzeugbrand ausgerüstet. Am Übungsort eingetroffen erkundete der Übungsleiter die Lage und stellte fest, dass der Mopedlenker über eine steile Böschung abgestürzt war, der PKW nur dampfte und der PKW Lenker im Fahrzeug eingeschlossen war. Somit wurde die Mannschaft aufgeteilt um beide verletzen Personen zu versorgen. Zeitgleich wurde ein zweifacher Brandschutz aufgebaut. Nachdem der Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorroller auf einer Forststraße lag, musste von der Mannschaft der Pumpe Fürstenbrunn mit der neuen Schlauchhaspel eine 200 Meter lange Zubringerleitung vom nächsten Hydranten verlegt werden.  

 

Mittels Federkörner wurde das Fenster der hinteren linken Tür entfernt und danach konnten die versperrten Türen geöffnet werden. Der PKW Lenker wurde aus dem Unfallfahrzeug geborgen und am Verletztensammelplatz versorgt. Der zweite Teil der Mannschaft begab sich in steiles Gelände um den Mopedlenker mit der zur Verfügung stehenden Trage zu bergen. Dabei wurden alle Einsatzkräfte und der Verletzte im Hang mit Seilen gesichert und mittels Mannschaftszug auf die Straße gezogen. 

 

Übungsszenario 2

 

Während der Verkehrsunfall abgearbeitet wurde, kam die Meldung über eine starke Rauchentwicklung eines nahe gelegenen mehrere hundert Meter langen Stollens zum Übungsleiter. Dieser schickte den für den vermeintlichen KFZ Brand bereitstehenden Atemschutztrupp zur Erkundung in den Stollen. Zeitgleich wurden weitere Atemschutzträger zur Stellung eines Rettungstrupps angefordert. Kurz nach dem Betreten des Stollens kam die Meldung über Funk: „Atemschutznotfall, Kamerad kollabiert !“ Sofort wurde der Rettungstrupp in den Stollen geschickt. Ein Atemschutzträger war im Stollen zusammengebrochen. Mit vereinten Kräften wurde der Kamerad aus dem Stollen getragen und die notwendigen Erste Hilfe Maßnahmen gesetzt.

 

Dieser Atemschutznotfall war von den Übungsplanern inszeniert worden und bis auf den kollabierenden Kameraden wurde davor niemand über diese geplante Notsituation informiert. Ziel war es das Verhalten von den zwei Kameraden im Stollen und den Rest der Mannschaft zu sehen und ein realistisches Übungsszenario zu beüben. Der Plan verfehlte seine Wirkung nicht, urplötzlich wandelte sich die Übung in nasskalter Umgebung zu einer heißen, sehr ersten Angelegenheit. Die Situation im Stollen wurde für die zwei Atemschutzträger verschärft, weil rund 100 Meter keine Funkverbindung mit der Außenwelt bestand. Dadurch mussten die zwei den kollabierten Kameraden mit voller Atemschutzausrüstung tragen. Dies führte zu einer zusätzlichen Stresssituation. Aber auch für die Mannschaft außerhalb des Stollens waren die ersten Minuten der Ungewissheit eine stressige Erfahrung. Die Situation wurde nach der Erstversorgung des verunfallten Kameraden aufgelöst. Große Erleichterung war in den Gesichtern der eingesetzten Mannschaft zu erkennen.  

 

Im Rahmen der Übungsnachbesprechung schilderte der vermeintlich kollabierte Atemschutzträger seine Eindrücke im Rahmen der Crash-Rettung und mit beiden Atemschutzträgern wurde die Notfallsituation aufgearbeitet.

 

Text & Fotos: Christian Stoxreiter

 

Einsatzdaten

Übungsdaten:

 
Datum:   11. Oktober 2016
Uhrzeit:   19:14

FF- Fürstenbrunn:

   
Einsatzfahrzeuge:   Tank, Pumpe
Mannschaftsstärke:    18
Einsatzleiter:  

Christian Gassner, Max Lipe

 

Bilder